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"Hand in Hand e.V" präsentiert

Schnelle Integration in Deutschland für Flüchtlinge aus der Ukraine durch Sprache und einen neuen Beruf

2 000 000
Flüchtlinge aus Ukraine sind in Deutschland. Und kommt noch mehr
2 Jahren
braucht Ukraine für Renovierung die Städte, wenn heute angefangen wird
1 Monat
Dauert unsere Programme Sprache+Baristakurs
Flüchtlinge aus der Ukraine:
Überwiegend Frauen und Kinder
Die jungen Mütter und Frauen kommen aus verschiedensten Branchen und Berufen. Oft jedoch fehlen ihnen Fremdsprachenkenntnisse. Sie sind durch Krieg und Flucht großem Stress ausgesetzt und ihre Zukunft ist ungewiss. Die Hoffnung, dass der Krieg bald zu Ende geht, haben wohl alle, doch nicht alle werden so bald zurückkehren können. Es wird Jahre dauern, bis Städte und Infrastruktur wieder aufgebaut und Leben und Arbeiten dort wieder möglich sein wird.
Jung und aktiv
Das Positive: die Frauen sind meist jung und aktiv, tatkräftig und interessiert. Sie haben noch vor einem Monat in ihrem Land gearbeitet und wollen auch in Deutschland nicht nur untätig herumsitzen und Sozialleistungen entgegennehmen. Ohne Sprachkenntnisse jedoch st es ihnen meist nicht möglich, in ihren ursprünglichen Fachgebieten zu arbeiten.
Was ist schon passiert
150 Anfragen
haben wir bekommen
34 Frauen
aus Ukraine haben unseren Kurs angefangen
11 April
war erster Vorlesung für erste Gruppe
Willst Du Teil unseres Projektes werden?
Dann freuen wir uns auf Spenden, Plätze für Praktikanten und andere Hilfen
Meine Geschichte, mein Integrationsprojekt
"Ich bin Liya Smekun und lebe seit 14 Jahren in Deutschland, meine Tochter wurde hier geboren. Ich bin seit vielen Jahren Lehrerin an der Akademie und kenne Lernprozesse für Erwachsene. Seit mehr als 8 Jahren arbeite ich eng mit der Ukraine zusammen, unter anderem organisiere Fortbildungsveranstaltungen für verschiedene Spezialisten, mein Schwerpunkt sind Medical Business Forum-Konferenzen; Hunderte von Ärzten haben nach Absolvierung meinen Veranstaltungen ihre eigenen Kliniken eröffnet.

Am 26. Februar diesen Jahres sollten 270 Menschen zu meiner Konferenz in Kiew kommen. Aber am 24. Februar wachte ich, wachten wir, von Raketenexplosionen auf … Was in Deutschland im Fernsehen gezeigt wird, habe ich mit eigenen Augen gesehen. Freunde verbrachten die Nacht in der U-Bahn und in Luftschutzbunkern. Es gibt Nachrichten auf meinem Handy, in denen sie sich von mir verabschiedeten, ohne zu wissen, ob sie den Morgen noch erleben würden.

Zurück in Hamburg begann ich zunächst, Flüchtenden bei der Wohnungssuche zu helfen. Als Migrantin weiß ich nur zu gut, dass ein Dach über dem Kopf zwar der Anfang ist, aber noch lange nicht alles. Und so suchte ich nach weiteren Lösungsansätzen, um die Menschen, die ins Land strömen, so schnell wie möglich in den deutschen Lebensalltag zu integrieren.


Und so ich bin auf dieses Projekt gekommen. Während der Pandemie erlebte ich, wie hier in Deutschland große Teile der Gastronomie in Schwierigkeiten gerieten. Personal wurde dort schon immer händeringend gesucht, aber nach dem Lockdown ist die Nachfrage noch größer geworden.


In der Not liegt aber immer auch eine Chance: Könnte diese Nachfrage nicht auch eine Lösung für ein anderes Problem sein, das der Integration ukrainischer Flüchtlinge?


Um in einem Café oder Restaurant als Barista zu arbeiten, sprich, professionell Kaffee zuzubereiten, braucht es weder eine jahrelange Ausbildung noch tiefe Sprachkenntnisse.


Es gibt gute Startkurse, in denen fachliche Fertigkeiten sowie die notwendigen Grundlagen der deutschen Sprache geschult werden. In nur 3 Wochen haben wir also einen – beziehungsweise eine – Barista, die fit ist, in einem Café oder Restaurant zu arbeiten."

Wir sind das geschafft!

Erste Espresso hat unsere Teilnehmerin Yanina am 9. Mai gemacht.

Barista-trainer: Joao
Ort: Hamburg
Platz: Foodlab
Kaffee: Black Delight
Kaffee Maschine: XLVI
Unterstützung: Pascucci

Der Wunsch des Markts ist, neue Mitarbeiter zu bekommen
Der Wunsch der Gesellschaft ist, Flüchtlinge zu einem Teil einer Gesellschaft zu machen, in der gewohnte Regeln gelten
Der Wunsch der Flüchtlinge ist, zu leben und zu arbeiten, sich als nützliche Menschen zu fühlen
Integration durch Sprache und Beruf
Ideal für die Zielgruppe

Da bekanntermaßen die meisten Ukraine-Flüchtenden Frauen und Mütter sind, ist diese Tätigkeit perfekt: Kaffee zu kochen ist eine Arbeit für den Morgen und Nachmittag. Die Arbeitszeiten lassen genug Zeit, sich um die Kinder zu kümmern. Cafés stellen ein freundliches Arbeits-Umfeld für Frauen dar. Und: es gibt eine Menge Arbeit!
Bei Interesse ist auch eine Weiterqualifikation in der Gastronomie möglich oder sogar ein eigenes Geschäft zu eröffnen.
Das Wichtigste jedoch ist: die Barista-Qualifikation bedeutet einen echten ersten Schritt in ein normales Leben, wo es Kontakte, Arbeit, Handwerk, legalen Verdienst und die Möglichkeit gibt, sich nicht nur theoretisch, sondern auch schnell in der Praxis zu entwickeln.

Win-Win-Situation

Der Markt bzw. die Gastro-Branche wünscht sich neue Mitarbeiter.
Die Gesellschaft wünscht sich die Integration der Flüchtenden in die deutschen Alltagsrealitäten.
Die Flüchtenden wünschen sich, selbständig zu leben und zu arbeiten und sich als nützliche Menschen zu fühlen.
Deutschlehrer stellen bereits ein spezielles Programm „Deutsch für Baristas“ zusammen.
Gemäß unserer Planung kann dieser Teil des Kurses online stattfinden.
Baristas aus der Ukraine bereiten für uns eine theoretische Wissensbasis über die Kaffee- und Getränkeherstellung, das Design von Kaffeemaschinen und die Besonderheiten der Arbeit mit Menschen und Kaffee vor. 
Wir haben entschieden, dass wir das Wissen und die Bemühungen verschiedener Länder kombinieren können. Und die Lehrer in Deutschland etwas zu entlasten. Jetzt sind viele bereit, uns kostenlos zu helfen, aber wir wollen ein großes System aufbauen. Und dann wäre es schön, alles Mögliche in Form einer Wissensbasis herauszuholen, für deren Konsum nicht jedes Mal Lehrer hinzugezogen werden müssen.
Den praktischen Teil übernehmen Fachleute aus der deutschen Kaffeebranche.
Studenten werden ihnen durch einen Dolmetscher zuhören und verfeinern ihre Fähigkeiten, wenden das erworbene Wissen zuerst in einem Schulungscafé und dann in Kaffeehäusern an, die bereits zugestimmt haben, Studenten nach unseren Kursen aufzunehmen.
Als nächstes folgt eine Phase der Probearbeit in Kaffeehäusern und Restaurants in Deutschland, danach die Suche und der Berufseinstieg.
Wir werden überall über unser Projekt sprechen und Bewerbungen von Institutionen sammeln, damit die Studenten, die unsere Ausbildung bestehen, so schnell wie möglich eine Arbeit bekommen.
Der gesamte Lernprozess für Studierende soll kostenlos sein. Um es zu unterstützen, brauchen wir daher die Unterstützung der Stadt und Sponsoren.
Unsere Partner
Jeder gute Weg fängt mit dem ersten Schritt an
Willst Du Teil unseres Projektes werden? Dann freuen wir uns auf Spenden, Plätze für Praktikanten und andere Hilfen.
+49 159 040 96203
smekun@gmail.com
Liya Smekun
Koordinatorin